Alexandra Kriksunova

Restaurierungen

Von der ersten Untersuchung und Konservierung bis zur abgeschlossenen Restaurierung.

AES+F — Pietà

AES+F. „Pietà“, aus der Serie „Allegoria Sacra“, 2020.

Leinwand, Öl, Druck. 230 × 120 cm.

Restaurierung, 2024.

Regenerierung eines nach einem Brand eingetrübten Firnisses. Transparenz des Firnisfilms, Oberflächenglanz und Farbtiefe wurden wiederhergestellt.

Vor der Regenerierung. Eingetrübter Firnis im zentralen Bereich.
Detail des Firnisses im Streiflicht.
Ausschnitt mit der männlichen Figur. Zustand der Oberfläche im gerichteten Licht.
Firnis im gerichteten Licht.
Nach der Regenerierung. Gesamtansicht der Komposition.
Nach der Firnisregenerierung. Ausschnitt der vielfigurigen Komposition.
Nach der Regenerierung. Detail der Gesichter und Gewänder.
Nach der Regenerierung. Ausschnitt mit wiederhergestellter Farbtiefe.
Nach der Regenerierung. Detail der Vegetation mit wiederhergestellter Farbtiefe.
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Synagoge Beth Zion

Erforschung und Wiederherstellung der dekorativen Ausstattung der Synagoge Beth Zion.

Berlin, Brunnenstraße 33. 2022.

Entwicklung der Farbgestaltung des Innenraums auf Grundlage eines Zeitungsfotos von 1935 und erhaltener Fragmente der Wandmalerei. Die Tonwerte der Schwarz-Weiß-Aufnahme wurden mit originalen Resten der Ausstattung abgeglichen, um die Verteilung von Farbe und Vergoldung zu bestimmen. Erstellung von Farbentwürfen und Wiederherstellung der dekorativen Fassung.

Originale Fragmente der Wandmalerei am Gewölbe hinter einer Säule.
Vor Beginn der Arbeiten. Gesamtansicht des Innenraums.
Vor Beginn der Arbeiten. Seitenansicht des Innenraums.
Wiederherstellung der dekorativen Fassung während der Arbeiten.
Nach Abschluss der Arbeiten. Gesamtansicht.
Detail der Fassung: vergoldetes Gitter auf farbigem Grund.
Säulenfassung und vergoldeter Ring neben erhaltenen Fragmenten der Wandmalerei.
Historische Aufnahme des Innenraums, 1935. Grundlage für die Farbgestaltung.
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Epitaphios

Restaurierung eines Epitaphios, Ende 19. – Anfang 20. Jahrhundert.

Kloster St. Georg, Götschendorf, Deutschland.

100 × 170 cm. Samt, Seide, Metallfäden; gemalte Einsätze auf Leinwand mit gummierter Rückseite.

Desinfektion in einer Thymolkammer. Entfernung von Ölfirnis-Verschmutzungen, nachgedunkeltem Firnis und späteren Übermalungen. Reinigung und Festigung des textilen Trägers, Sicherung der Fäden, Ergänzung fehlender Elemente. Lokale Retuschen der Malerei und Auftrag eines Schutzüberzugs.

Vor der Restaurierung. Gesamtansicht des Epitaphios.
Vor der Restaurierung. Antlitz Christi unter dem nachgedunkelten Überzug.
Vor der Restaurierung. Detail von Malerei und Metallstickerei.
Nach der Restaurierung. Gesamtansicht des Epitaphios.
Zentraler gemalter Einsatz. Ausschnitt der Christusfigur.
Detail am Übergang zwischen gemaltem Einsatz und Metallstickerei.
Gemalte Einsätze mit den Gesichtern der Trauernden. Paariger Ausschnitt.
Detail eines männlichen Gesichts.
Detail eines weiblichen Gesichts.
Detail eines Gesichts, gerahmt von Metallstickerei.
Detail eines männlichen Gesichts, gerahmt von Metallstickerei.
Detail eines Gesichts mit textiler Rahmung.
Antlitz der Gottesmutter. Ausschnitt eines gemalten Einsatzes.
Ausschnitt des Epitaphios: gemalte Einsätze und Metallstickerei.
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Doppelseitige Ikone

Erforschung und Restaurierung einer doppelseitigen Ikone der Heiligen Hermogenes und Athanasius von Brest.

Anfang 20. Jahrhundert. Verzinktes Eisen, Öl. 107 × 71 cm.

Kirche der Heiligen Konstantin und Helena, Berlin-Tegel.

Eine seltene doppelseitige Ikone, vermutlich zum 300-jährigen Jubiläum des Hauses Romanow im Jahr 1913 entstanden. Das Bild des Patriarchen Hermogenes geht auf den ikonografischen Typus zurück, den Viktor Wasnezow 1911 geschaffen hat.

Schmutz, Schimmel und Korrosionsprodukte wurden entfernt, die Malschicht wurde beidseitig gefestigt. Bei der Freilegung kam das ursprüngliche florale Ornament zum Vorschein. Eine kunsthistorische Untersuchung wurde durchgeführt.

Hl. Hermogenes. Vor der Restaurierung. Gesamtansicht.
Hl. Märtyrermönch Athanasius von Brest. Vor der Restaurierung. Gesamtansicht.
Vor der Restaurierung. Ausschnitt mit Hermogenes: Zustand der Malschicht.
Vor der Restaurierung. Detail der Oberfläche mit Verschmutzungen und Schäden.
Vor der Restaurierung. Detail des Antlitzes des Athanasius: Zustand der Oberfläche.
Während der Freilegung. Ausschnitt mit der Schriftrolle.
Während der Restaurierung. Ausschnitt mit Nimbus und Inschrift.
Ikonografische Vorlage für das Bild des Hermogenes — ein Werk von Viktor Wasnezow.
Ursprüngliches florales Ornament, bei der Freilegung entdeckt.
Hl. Hermogenes. Nach Konservierung und partieller Retusche.
Athanasius von Brest. Nach Konservierung und partieller Retusche.
Nach Reinigung und Festigung der Malerei. Das Bild des Hermogenes.
Detail des Athanasius: Hände und aufgeschlagenes Buch.
Entwurf einer Rekonstruktion des Ornaments und Farbpalette auf Grundlage erhaltener Fragmente.
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Email-Ikonen

Restaurierung einer Sammlung von Ikonen in Emailmalerei (Finift).

Mitte und Ende des 19. Jahrhunderts.

Privatsammlung.

Ergänzung von Fehlstellen im Email. Entwicklung und Anwendung eines eigenen Verfahrens für einen Schutzüberzug auf Kunstharzbasis, der die Emailoberfläche nicht beschädigt.

Ikone mit drei Heiligen. Vor der Restaurierung.
Erzengel Michael. Vor der Restaurierung.
Gottesmutter mit Kind. Vor der Restaurierung. Schäden an den Rändern.
Hl. Sophia. Vor der Restaurierung.
Rückseite einer Ikone. Vor der Restaurierung. Fehlstellen an den Rändern und Risse im Email.
„Auferstehung Christi“ mit Festtagsszenen am Rand. Vor der Restaurierung.
Rückseite der Ikone „Auferstehung Christi“. Inschrift und Risse im Email.
„Heilige Märtyrerinnen Glaube, Hoffnung, Liebe und ihre Mutter Sophia“. Während der Restaurierung: Kittung der Fehlstellen im Email.
Ikone mit drei Heiligen. Nach der Restaurierung.
„Heilige Märtyrerinnen Glaube, Hoffnung, Liebe und ihre Mutter Sophia“. Nach der Restaurierung.
Erzengel Michael. Nach der Restaurierung.
Gottesmutter mit Kind. Nach der Ergänzung der Fehlstellen.
Hl. Sophia. Nach der Restaurierung.
Rückseite einer Ikone. Nach der Ergänzung der Fehlstellen.
„Auferstehung Christi“. Nach der Restaurierung.
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Ikone des hl. Nikolaus des Wundertäters

Restaurierung einer Ikone des hl. Nikolaus des Wundertäters mit Metallbeschlag (Oklad).

Festigung des Holzträgers, der Grundierung und der Malschicht. Kittung von Fehlstellen in der Grundierung und lokale Retuschen der Malerei.

Vor der Restaurierung. Gesamtansicht mit Metallbeschlag.
Vor der Restaurierung. Detail des Antlitzes: Fehlstellen in Grundierung und Malschicht.
Vor der Restaurierung. Ansicht ohne Beschlag: geöffnete Brettfuge, Fehlstellen in Grundierung und Malerei.
Während der Restaurierung. Schutzverklebung der Malerei.
Während der Restaurierung. Kittung von Fehlstellen entlang der Brettfuge.
Während der Restaurierung. Lokale Kittung von Fehlstellen im Malbereich.
Nach der Restaurierung. Gesamtansicht mit Beschlag.
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Plakat „Le Corbusier. Tapisseries“

Restaurierung des Ausstellungsplakats „Le Corbusier. Tapisseries“, 1963.

Privatsammlung.

Entfernung starker Verschmutzungen durch Wässerung. Schließen von Rissen und Glättung von Verformungen des Papiers — Knicken und Knitterfalten.

Vor der Restaurierung. Risse, Knicke und Knitterfalten im Papier.
Während der Restaurierung. Gesamtansicht des Plakats.
Wässerung des Blattes. Detail der Rückseite.
Nach der Glättung. Ausschnitt des Blattes.
Nach der Restaurierung. Ausschnitt mit Darstellung und Ausstellungsschrift.
Nach der Restaurierung. Detail der Darstellung.
Nach Restaurierung und Pressen. Rückseite des Blattes.
Nach Restaurierung und Pressen. Schrägansicht der Rückseite.
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Garten in Torbole

Unbekannter Künstler. „Garten in Torbole, Italien“.

Mitte 20. Jahrhundert. Öl auf Karton. 20 × 40 cm.

Oberflächenreinigung, Kittung von Fehlstellen in der Grundierung und lokale Retuschen.

Vor der Restaurierung. Gesamtansicht.
Vor der Restaurierung. Ausschnitt mit Oberflächenverschmutzung.
Vor der Restaurierung. Untere Ecke: Zustand der Oberfläche und Fehlstellen.
Während der Restaurierung. Kittung von Fehlstellen vor der Retusche.
Nach der Restaurierung. Gesamtansicht.
Nach der Restaurierung. Detail der Malerei mit erhaltener originaler Malstruktur.
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Lackdose aus Fedoskino

„Dmitri Donskoi auf dem Kulikowo-Feld“, nach dem Gemälde von Orest Kiprenski, 1805.

Russland. Lackminiatur in Ölmalerei. Privatsammlung.

Regenerierung des Lacküberzugs unter Berücksichtigung der Technik der Miniaturmalerei. Transparenz des Lackfilms, Oberflächenglanz und Farbtiefe wurden wiederhergestellt.

Blasenbildung im Lacküberzug. Gesamtansicht.
Nach Behandlung der Blasen. Der Lackfilm ist wieder angelegt.
Nach dem Lackieren. Transparenz des Überzugs und Farbtiefe wiederhergestellt.
Nach dem Lackieren. Schrägansicht: Oberflächenglanz.
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Rahmen — Restaurierung einer Schellackpolitur

Auswahl und Restaurierung eines Rahmens.

England. 1950er Jahre.

Für die Präsentation des Werks wurde ein Rahmen mit Schellackpolitur ausgewählt. Die Oberfläche wies Abrieb, Kratzer und andere Gebrauchsspuren des Überzugs auf.

Der Schellacküberzug wurde gefestigt. Oberflächenglanz und Farbtiefe wurden unter Wahrung des Charakters der historischen Oberfläche wiederhergestellt.

Vor der Restaurierung.
Nach der Restaurierung.
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